Biikebrennen
(Foto: Ralph Homuth)
Das Biikebrennen ist ein friesisches Fest, das jährlich am 21. Februar gefeiert wird. Erklärungen über die Herkunft des Biikefeuers gibt es mindestens so viele, wie Biikefeuer auf der Insel. Vermutlich ist es jedoch heidnischen Ursprungs. Mit den Biikefeuern sollten der Winter und somit auch die bösen Geister vertrieben werden.
Später wurden die Seefahrer und Walfänger mit dem Feuerzeichen verabschiedet, bevor sie zu den großen Fangfahrten ins Nordmeer aufbrachen.
(Foto: Ralph Homuth)
Heutzutage treffen sich Einheimische und Gäste bei einbrechender Dunkelheit und marschieren gemeinsam mit brennenden Fackeln zur Biike, einem großen Scheiterhaufen, der unter anderem aus alten Weihnachtsbäumen und Reisig errichtet wird. In der Mitte der Biike befindet sich ein hoher Pfahl, an dem die Biike-Puppe befestigt ist. Die Biike wird entzündet und lodert mehrere Stunden, während die Gäste den Feuerschein bei friesischer Musik und den Reden der Bürgermeister oder Bekanntheiten des Ortes genießen.
Wenn die Puppe abgebrannt ist, macht man sich langsam auf den Weg in eine der vielen gemütlichen Gaststätten, zum traditionellen Grünkohlessen und lässt den Abend im "Klönschnack" ausklingen.
FilmSetSylt
Produktionsleitung Ralph L. Homuth